Wichtige Informationen zum Coronavirus

Auf dieser Seite haben wir für Sie kompakt die wichtigsten Informationen rund um die Coronakrise zusammengefasst. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert und verschaffen Ihnen einen schnellen Überblick.

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Deswegen treffen wir ausnahmsweise keine Unterscheidung zwischen Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern.

Alle Informationen finden Sie hier:

AKTION Metzger helfen Metzgern - Wer kann für andere Betriebe produzieren?

Der Fleischerverband Bayern hat erfahren, dass viele Betriebe mit der Produktion von Ware in der derzeitigen Situation an ihre Grenzen stoßen.

Wir möchten diesen Betriebe helfen, indem wir einen Draht zu anderen Betrieben herstellen, die noch freie Kapazitäten haben.

Hier finden Sie die Liste mit den ersten Betrieben, die sich bereit erklären, anderen Kollegen zu helfen: Betriebsliste

Ist ein Betrieb in Ihrer Nähe dabei? Dann nehmen Sie bitte selbständig mit den Kollegen in Ihrer Nähe Kontakt auf!

Sie möchten auch helfen? Dann melden Sie sich bei uns. Hier kommen Sie zum Kontaktformular.

Wir weisen darauf hin, dass alle Angaben auf dieser Seite freiwillig an uns weitergegeben und die Veröffentlichung freigegeben wurde.

Allgemeine Fragestellungen im Betrieb

Der Fleischerverband Bayern bietet für seine Mitgliedsbetriebe eine rechtliche Grundberatung für nahezu alle Rechtsbereiche an (z.B. Arbeitsrecht, Vertragsrecht, Mietrecht usw.) an, die vom Verband finanziert wird. Bestimmte Anfragen aufgrund des Coronavirus sind in dem auf die Grundberatung beschränkten Zeitrahmen aber kaum zu schaffen. Besondere Umstände, erfordern besondere Maßnahmen. Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, die zeitliche Beschränkung der rechtlichen Grundberatung bei Anfragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus bis auf Weiteres aufzuheben und im Einzelfall individuell und in Zusammenarbeit mit den Anwälten darüber zu entscheiden.

WIR SIND FÜR SIE DA UND SIE SOLLEN SICH GUT AUFGEHOBEN FÜHLEN!

Bedeutet für Sie: Ist Ihr Betrieb vom Coronavirus betroffen (arbeitsrechtlich, versicherungsrechtlich, allgemein vertraglich, weil vielleicht eine Veranstaltung abgesagt wurde, die Sie beliefern sollten, oder sind Sie in einer anderen Weise betroffen)? Rufen Sie uns an! Richten Sie die Fragen bitte an Frau Schlee (0821/ 568 61 12), an Frau Kraus (0821/ 568 61 13) oder Herrn Bubnick (0821/ 568 61 24). Die Geschäftsführung steht Ihnen zusätzlich auch per Whatsapp oder mobil unter den Nummern 0176 4554 43 42 (Herr Bubnick) oder 0151 4623 20 65 (Frau Fries) außerhalb der Öffnungszeiten und am Wochenende zur Verfügung.

Wir werden dann individuell für jeden Einzelfall gemeinsam mit den Anwälten prüfen, welcher zeitliche Aufwand für die Anfrage notwendig ist und bis zu welcher Höhe der Verband die Kosten für die Anfrage tragen wird. Wir wollen helfen und Sie nicht im Regen stehen lassen. Zu berücksichtigen ist dabei immer, dass einige Anfragen mehr und andere dafür weniger Zeit in Anspruch nehmen werden. Mit größter Sorgfalt werden wir auf Kosten und Gleichbehandlung der Mitglieder achten. Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Kostengründen Vertretungen vor Gericht nicht grundsätzlich anbieten, geschweige denn pauschal zusagen können.

Bitte beachten Sie, dass die Beschränkung der Kostenübernahme auf die Grundberatung bei Anfragen, die nicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen, weiterhin gilt. Über Änderungen werden wir Sie informieren. Gemeinsam stehen wir diese Situation durch!

Ihre Kundschaft ist u.a. verpflichtet die Mindestabstände von 1,5 m in den Wartebereichen vor und im Ladengeschäft einzuhalten. Weiterhin besteht seit dem 27.04.2020 eine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung. Die Kunden müssen also im Geschäft eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Bei Missachtung droht ein Bußgeld von 150,00 Euro, welches der Kunde zu tragen hat. Als Hinweis auf die "Maskenpflicht" haben wir eine Plakatvorlage für unsere Mitgliedsbetriebe erstellt.

Hier kommen Sie zum Plakat "Abstand halten und Mundschutz".

Hinweis: Auch für die Mitarbeiter besteht seit dem 27.04.2020 eine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung. Mehr dazu entnehmen Sie bitte dem von uns erstellten Schutz- und Hygienekonzept.

Mit der Wiedereröffnung der Imbissbereiche und Gastronomiebetriebe gelten auch für die Kundschaft Regeln, die in diesen Bereichen zu beachten sind. Eine Kundeninformation hierzu haben wir für Sie erstellt. Diese finden Sie hier.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kommt zu dem Schluss, dass eine Übertragung des Erregers über Lebensmittel auf den Menschen nach derzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand unwahrscheinlich ist. Für die Möglichkeit einer Infektion des Menschen über den Kontakt mit Produkten, Bedarfsgegenständen oder durch Lebensmittel gibt es, auch beim aktuellen Ausbruch, bisher nach derzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand keine Belege. Hygieneregeln im Umgang mit und bei der Zubereitung von rohem Fleisch und Fleischprodukten sollten grundsätzlich eingehalten werden, auch im Hinblick auf andere möglicherweise enthaltene Krankheitserreger. Das Virus ist hitzeempfindlich. Ein etwaiges Risiko kann durch das Erhitzen von Lebensmitteln zusätzlich verringert werden.

Die Informationen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sowie des Bundesinstituts für Risikobewertung erhalten Sie hier:

Bundesinstitut für Risikobewertung

https://www.bmel.de/DE/Ministerium/_Texte/corona-virus-faq-fragen-antworten.html

Ab dem 27.04.2020 brauchen alle Betriebe in Bayern, die geöffnet haben, ein Schutz- und Hygienekonzept vorhalten und im Betrieb umsetzen. Der Fleischerverband Bayern hat hier eine Vorlage erarbeitet, die auch alle landesspezifischen Regelungen für Bayern konkret berücksichtigt. Zur Vorlage kommen Sie hier.

Hier finden Sie eine Liste mit Anbietern von Mund-Nasenschutzmasken.

Wir übernehmen keine Gewähr für Preise, Mengen oder andere Angebote. Die Entscheidung der Bestellun obliegt jedem Betriebsinhaber selbst.

Weiterhin hat die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft eine Seite zusammengestellt, auf der Sie zahlreiche Anbieter von Mund-Nasen-Schutz, Desinfektionsmittel und anderen Schutzprodukten finden. Sie finden die Seite unter https://www.plattform-corona-schutzprodukte.de/

Bitte rufen Sie nicht beim vbw direkt an. (Es sei denn, Sie sind dort Mitglied.)

Arbeitsrecht und Arbeitsschutzrecht

Bitte unterweisen Sie Ihre Mitarbeiter anhand des von uns erstellten Schutz- und Hygienekonzeptes. Auch die innerbetrieblichen Maßnahmen sind dort nahezu erschöpfend aufgeführt. Das Schutz- und Hygienekonzept finden Sie hier.

Wird eine Person positiv auf Covid-19 getestet, so werden die direkten Kontaktpersonen erst einmal unter Quarantäne gestellt. Leider sind die Gesundheitsämter aktuell so überlastet, dass nicht davon ausgegangen werden kann, dass Sie als Arbeitgeber die Information bzw. Rückmeldung von der Behörde bekommen, welche Mitarbeiter sie dann nach Hause schicken müssen. Aktuell sind Sie als Arbeitgeber daher verpflichtet, Mitarbeiter, die direkten Kontakt zum Erkrankten hatten, umgehend nach Hause zu schicken.

Was versteht man unter einer Kontaktperson?

Kontaktpersonen sind Personen mit einem unten definierten Kontakt zu einem bestätigten Fall von COVID-19 ab dem 2. Tag vor Auftreten der ersten Symptome des Falles. Da der Mitarbeiter sich (hoffentlich) bei den ersten Symptomen krankgemeldet hat, müssten Sie in dem Fall prüfen, welche Mitarbeiter bis zu 2 Tagen vor der Krankmeldung Kontakt zu dem positiv getesteten hatten.

Am besten dokumentieren Sie daher schon jetzt genau, welche Mitarbeiter zu welcher Zeit zusammenarbeiten. Planen Sie nach Möglichkeit so, dass immer die gleichen Mitarbeiter zusammenarbeiten, also zwischen Filialen oder Schichten nicht gewechselt wird. Auch sollten Sie versuchen, dass der Abstand zwischen den Mitarbeitern möglichst groß ist, also z.B. Pausen nicht zusammen verbracht werden. In Bezug auf den bestätigten COVID-19 Fall müssen Sie dann für jeden Mitarbeiter am besten schriftlich einordnen, unter welche der unten aufgeführten Kategorien er fällt.

Kontaktpersonen der Kategorie I mit engem Kontakt ("höheres" Infektionsrisiko):

  • Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- ("face-to-face") Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B.
    • Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt,
    • Personen, die sehr eng zusammenarbeiten, wie es zum Beispiel im Ladenbereich vorkommen kann
    • Fahrgemeinschaften

Kontaktpersonen der Kategorie II (geringeres Infektionsrisiko)

  • Personen, die sich im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufhielten, z.B. Klassenzimmer, Arbeitsplatz, jedoch keinen kumulativ mindestens 15-minütigen Gesichts- („face-to-face“) Kontakt mit dem COVID-19-Fall hatten. z.B. wenn eine Verkäuferin erkrankt, bräuchten voraussichtlich die Produktionsmittarbeiter nicht nach Hause geschickt werden.
  • Familienmitglieder, die keinen mindestens 15-minütigen Gesichts- (oder Sprach-) kontakt hatten.

    Nachdem Sie die Mitarbeiter kategorisiert haben, müssen Sie veranlassen, dass die „Kategorie I“ - Kontaktpersonen zu Hause bleiben. Die „Kategorie II“- Kontaktpersonen dürfen weiterarbeiten. Da die Entscheidung nach Kategorie I oder II nicht immer eindeutig ist, schreiben Sie sich bei den nicht ganz eindeutigen Fällen am besten dazu, warum sie sich für die entsprechende Kategorie entschieden haben. Es kann passieren, dass Sie später Nachfragen vom Gesundheitsamt bekommen.
    Für die Mitarbeiter, die Sie nach Hause geschickt haben, sollte das Gesundheitsamt die Quarantäne (maximal 14 Tage nach dem letzten Kontakt zum Infizierten) anordnen. Nehmen Sie am besten direkt mit dem Gesundheitsamt Kontakt auf und teilen Sie dort die Kontaktdaten der Mitarbeiter mit, die in Kategorie I fallen. Es ist wichtig, dass das Gesundheitsamt die Quarantäne Ihnen oder zumindest dem Mitarbeiter schriftlich bestätigt, da Sie nur so bei der für Sie zuständigen Regierung die Verdienstausfallentschädigung beantragen können. (hier finden Sie das Formular für die Beantragung:
    https://www.freistaat.bayern/dokumente/leistung/668069451898)

    Bei Rückfragen, gerade wenn es um die Einstufungen der Kategorien geht, können Sie sich jederzeit an Frau Fries wenden (Tel. 0821 56861-18 oder fries@metzgerhandwerk.de)

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Dem Arbeitsschutz kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat dazu heute gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Dr. Stefan Hussy, den Arbeitsschutzstandard COVID 19 vorgestellt. Dieser formuliert konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz in Zeiten der Corona-Krise.

Ein betrieblicher Infektionsschutzstandard, der die notwendigen zusätzlichen Schutzmaßnahmen zum Schutz der Beschäftigten vor SARS-CoV-2 beschreibt, soll den Menschen die notwendige Sicherheit geben, ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Das setzt ein hinreichendes Vertrauen in Wirksamkeit und Reichweite der laufenden Maßnahmen der Pandemiebekämpfung voraus. Die Wirtschaft soll schrittweise und ohne weitere Rückschläge zur Vorkrisen-Leistung zurückkehren. Ein hohes Maß an Sicherheit und Gesundheit in der Arbeitswelt schafft dafür die Voraussetzung.

Die Bundesregierung empfiehlt daher einen neuen Arbeitsschutzstandard SARS-CoV-2 mit folgenden Eckpunkten:

  1. Arbeitsschutz gilt weiter – und muss bei einem schrittweisen Hochfahren der Wirtschaft zugleich um betriebliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor SARS-CoV-2 ergänzt werden!
    Wenn sich wieder mehr Personen im öffentlichen Raum bewegen, steigt das Infektionsrisiko – und damit das Risiko steigender Infektionszahlen und Überlastung des Gesundheitswesens. Dazu ist ein hoher Arbeitsschutzstandard notwendig, der dynamisch an den Pandemieverlauf angepasst wird.
  2. Sozialpartnerschaft nutzen, Arbeitsschutzexperten einbinden, Angebot arbeitsmedizinischer Vorsorge ausweiten!
    Eine gelebte Sozialpartnerschaft in den Betrieben hilft gerade jetzt, die notwendigen Schutzmaßnahmen wirksam im betrieblichen Alltag zu verankern. Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit beraten den Arbeitgeber bei der Umsetzung des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards und unterstützen bei der Unterweisung. Die Betriebe bieten ihren Beschäftigten zusätzliche freiwillige, ggf. telefonische, arbeitsmedizinische Vorsorge an.
  3. Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern wird universell auch bei der Arbeit eingehalten - in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen!
    In den Betrieben werden entsprechende Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen umgesetzt. Wo dies nicht möglich ist, werden wirksame Alternativen ergriffen.
  4. Abläufe werden so organisiert, dass die Beschäftigten möglichst wenig direkten Kontakt zueinander haben!
    Schichtwechsel, Pausen oder Anwesenheiten im Büro werden durch geeignete organisatorische Maßnahmen entzerrt, Kontakte der Beschäftigten untereinander werden im Rahmen der Schichtplangestaltung auf ein Minimum reduziert.
  5. Niemals krank zur Arbeit!
    Personen mit erkennbaren Symptomen (auch leichtes Fieber, Erkältungsanzeichen, Atemnot) verlassen den Arbeitsplatz bzw. bleiben zu Hause, bis der Verdacht ärztlicherseits aufgeklärt ist. Hier sind auch die Beschäftigten gefragt, ihre gesundheitliche Situation vor Arbeitsbeginn zu prüfen, um ihre Kolleginnen und Kollegen nicht in Gefahr zu bringen.
  6. Zusätzlichen Schutz bei unvermeidlichem direkten Kontakt sicherstellen!
    Wo Trennung durch Schutzscheiben nicht möglich ist, werden vom Arbeitgeber Nase-Mund-Bedeckungen für die Beschäftigten und alle Personen mit Zugang dessen Räumlichkeiten (wie Kunden, Dienstleister) zur Verfügung gestellt.
  7. Zusätzliche Hygienemaßnahmen treffen!
    Waschgelegenheiten bzw. Desinfektionsspender werden vom Arbeitgeber bereitgestellt, um die erforderliche häufige Handhygiene am Ein-/Ausgang und in der Nähe der Arbeitsplätze zu ermöglichen. Kurze Reinigungsintervalle für gemeinsam genutzte Räumlichkeiten, Firmenfahrzeuge, Arbeitsmittel und sonstige Kontaktflächen verbessern den Infektionsschutz weiter. Auf die verbindliche Einhaltung einer "Nies-/Hustetikette" bei der Arbeit wird besonders geachtet!
  8. Arbeitsmedizinische Vorsorge nutzen; Risikogruppen besonders schützen!
    Viele bangen um ihre Gesundheit. Arbeitsmedizinische Vorsorge beim Betriebsarzt ermöglicht individuelle Beratung zu arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren. Auch Vorerkrankungen und Ängste können hier besprochen werden. Wird dem Arbeitgeber bekannt, dass eine Person einer Risikogruppe angehört, ergreift er die erforderlichen individuellen Schutzmaßnahmen.
  9. Betriebliche Beiträge zur Pandemievorsorge sicherstellen!
    Um schnell auf erkannte Infektionen reagieren zu können, erarbeiten Arbeitgeber betriebliche Routinen zur Pandemievorsorge und kooperieren mit den örtlichen Gesundheitsbehörden, um weitere möglicherweise infizierte Personen zu identifizieren, zu informieren und ggf. auch isolieren zu können. Beschäftigte werden angehalten, sich bei Infektionsverdacht an einen festen Ansprechpartner im Betrieb zu wenden.
  10. Aktive Kommunikation rund um den Grundsatz "Gesundheit geht vor!"
    Der Arbeitgeber unterstützt aktiv seine Beschäftigten. Führungskräfte stellen vor Ort klar, dass Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten Priorität haben. Alle zusätzlichen betrieblichen Infektionsschutzmaßnahmen und Hinweise werden verständlich erklärt und ggf. erprobt und eingeübt.

Quelle: Pressemeldung Bundesministerium für Arbeit und Soziales vom 16.04.2020

Zum vollständigen SARS-CoV2-Arbeitsschutzsandard kommen Sie hier.

Fördermöglichkeiten

Nach der Bayerischen Staatsregierung hat auch die Bundesregierung ein Soforthilfeprogramm für Betriebe und Freiberufler aufgelegt. Die Verzahnung der beiden Programme ermöglicht höhere Zahlungen für alle abgedeckten Betriebsgrößen.

Wenn Sie von den höheren Konditionen des Bundes- und Landesprogramms profitieren wollen, stellen Sie bitte einen neuen elektronischen Antrag.

Definition zum Liquiditätsengpass:
Ein Liquiditätsengpass liegt vor, wenn infolge der Corona-Pandemie die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen. Private liquide Mittel müssen nicht (mehr) zur Deckung des Liquiditätsengpasses eingesetzt werden.

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat die Verfahrensweise zur Antragstellung der Soforthilfen veröffentlicht.

Unter folgendem Link erhalten Sie alle Informationen:

https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

Die Anträge auf Soforthilfe in Bayern können ab dem 31.03.2020 nur noch online gestellt werden. Einige kurze Anmerkungen zum Ausfüllen des Förderantrags finden Sie hier.

Hinweis: Diese Anmerkungen zum Ausfüllen des Antrags sind nur ein Beispiel. Jeder Antragsteller muss für die Richtigkeit seiner Angaben sorgen.

Falls Sie schon einen Antrag gestellt haben (unabhängig davon, ob Sie schon einen Bescheid oder eine Auszahlung erhalten haben), kreuzen Sie dies bitte im elektronischen Antragsformular an.

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

  • bis zu 5 Erwerbstätige 9.000 Euro,
  • bis zu 10 Erwerbstätige 15.000 Euro,
  • bis zu 50 Erwerbstätige 30.000 Euro,
  • bis zu 250 Erwerbstätige 50.000 Euro.

Obergrenze für die Höhe der Finanzhilfe ist der Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses.

Zur Umrechnung von Teilzeitkräften und 450 Euro-Jobs in Vollzeitäquivalente:

  • Mitarbeiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
  • Mitarbeiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
  • Mitarbeiter über 30 Stunden = Faktor 1
  • Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3

Anträge können von Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.

Für wirtschaftlich gesunde Unternehmen können Bürgschaften für Betriebsmittelkredite zur Verfügung gestellt werden. Bis zu einem Betrag von 1,25 Millionen Euro werden diese durch die Bürgschaftsbanken bearbeitet, darüber hinaus sind die Länder beziehungsweise deren Förderinstitute zuständig.

Eine Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben kann schnell und kostenfrei auch über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden.

https://finanzierungsportal.ermoeglicher.de/

Die Beratung hierzu übernimmt Ihre Hausbank.

Zur Deckung von kurzfristigem Liquiditätsbedarf stellt der Bund Mittel in unbegrenzter Gesamthöhe zur Verfügung. Dazu werden Kredite bereitgestellt, die kurzfristig und unbürokratisch in Anspruch genommen werden können:

Für kleine Unternehmen, die noch keine 5 Jahre bestehen.

Für wen? Kleine gewerbliche Unternehmen und Freiberufler bis zu 50 Beschäftigte und Jahresumsatz beziehungsweise Jahresbilanzsumme von maximal 10 Millionen Euro, die noch keine 5 Jahre bestehen.

Wieviel pro Betrieb? Bis zu 25 Mio. Euro Kreditbetrag

Für wie lange? Laufzeit maximal 10 Jahre mit zwei Tilgungsfreijahren

Welche Sicherheiten? Art und Höhe der Sicherheiten vereinbaren Sie mit Ihrer Bank.

Wo beantragen? Zur Antragsstellung wenden Sie sich bitte an Ihre Hausbank bzw. Finanzierungspartner. Das kann Ihre Bank sein – aber auch eine andere Geschäftsbank, Sparkasse, Genossenschaftsbank, Direktbank, Bausparkasse, Versicherung oder ein Finanzvermittler.

Weitere Informationen dazu gibt es auf der Webseite der KfW (https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html) und bei allen Banken und Sparkassen. Die Telefonhotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet: 0800 539 9001.

Für Unternehmen, die mehr als 5 Jahre am Markt bestehen.

Für wen? Gewerbliche mittelständische Unternehmen und Freiberufler, die mindestens seit fünf Jahren am Markt sind und deren maximaler Gruppenumsatz 500 Mio. Euro nicht übersteigt. Das trifft auf den größten Teil der Betriebe des Bäckerhandwerks zu.

Wieviel pro Betrieb? Bis zu 25 Mio. Euro

Für wie lange?

  • bis zu 2 Jahren ausschließlich für kleine und mittlere Unternehmen (max. 250 Mitarbeiter, max. Jahresumsatz 50 Mio. Euro, max. Jahresbilanzsumme von 43 Mio. Euro)
    Höchstbetrag: 5 Millionen Euro
    50-prozentige Haftungsfreistellung für Hausbank möglich
  • bis zu 5 Jahren bei einem Tilgungsfreijahr

Welche Sicherheiten? Art und Höhe der Sicherheiten vereinbaren Sie mit Ihrer Bank.

Wo beantragen? Zur Antragsstellung wenden Sie sich bitte an Ihre Hausbank bzw. Finanzierungspartner. Das kann Ihre Bank sein – aber auch eine andere Geschäftsbank, Sparkasse, Genossenschaftsbank, Direktbank, Bausparkasse, Versicherung oder ein Finanzvermittler.

KfW-Unternehmer- wie auch ERP-Gründerkredite sind über Banken und Sparkassen bei der KfW zu beantragen. Informationen dazu gibt es auf der Webseite der KfW und bei allen Banken und Sparkassen. https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/index-2.html

Die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet 0800 539 9001.

Für KfW-Kredite gab es bisher nur eine 90 Prozent Staatshaftung. Dies war problematisch, weil die Banken ja immer noch zu 10 Prozent haften sollten. Das eben auch für „sehr kranke“ Unternehmen, bei denen die Kredite nach der Krise ausfallen. Die EU-Kommission hat nun genehmigt, dass die Staatshaftung für KfW-Kredite auf 100 Prozent erhöht werden darf. Auf Basis des von der Kommission veröffentlichten, angepassten Beihilferahmens, führt die Bundesregierung nun umfassende KfW-Schnellkredite für den Mittelstand ein, bei denen der Staat 100 Prozent der Kreditrisiken übernimmt. Die Laufzeiten werden auf 10 Jahre verlängert. Wichtig werden diese Hilfen für Betriebe, die jetzt eine sehr schnelle Unterstützung benötigen. Man wird nun alles dafür tun, die technischen Voraussetzungen für eine schnelle Auszahlung zu schaffen, heißt es von der KfW.

Voraussetzung für einen Sofortkredit ist, dass es sich um ein mittelständisches Unternehmen handelt, das im Jahr 2019 oder im Durchschnitt der letzten 3 Jahre einen Gewinn ausgewiesen hat.

Folgende Maßnahmen umfassen die KfW-Schnellkredite

  • Voraussetzung: mittelständischen Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten zur Verfügung, die mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind.
  • Kreditvorlumen pro Unternehmen: bis 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019, maximal 800.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern, maximal 500.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50.
  • Das Unternehmen darf zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein. Geordnete wirtschaftliche Verhältnisse zu diesem Zeitpunkt müssen nachgewiesen werden.
  • Zinssatz: derzeit 3 Prozent mit Laufzeit 10 Jahre.
  • Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100 Prozent durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes.
  • Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden.

Sprechen Sie hier bitte mit Ihrer Hausbank und bei Bedarf mit Ihrem Steuer- oder Finanzberater. Gerne steht Ihnen der Fleischerverband Bayern für Rückfragen zur Verfügung.

Um die Liquidität der Unternehmen anderweitig sicherzustellen, wird die Stundung von Steuerzahlungen erleichtert und können Vorauszahlungen leichter abgesenkt werden. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge wird im Zusammenhang mit den Corona-Auswirkungen verzichtet.

Die Gewährung von Stundungen wird erleichtert.

Die Finanzbehörden können Steuern stunden, wenn die Einziehung eine erhebliche Härte darstellen würde. Die Finanzverwaltung wird angewiesen, dabei keine strengen Anforderungen zu stellen.

Vorauszahlungen können leichter angepasst werden.

Sobald klar ist, dass der Gewinn des Betriebes im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein wird, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt.

Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge.

Auf Vollstreckungsmaßnahmen (z. B. Kontopfändungen) beziehungsweise Säumniszuschläge wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist.

Wir empfehlen unseren Mitgliedsbetrieben, zusammen mit ihrem Steuerberater mindestens die Anpassung der Vorauszahlungen zu beantragen. Alle Anträge können zwar auch formlos (ohne Steuerberater) gestellt werden. Die Einschaltung des Steuerberaters sichert jedoch eine zügige und erfolgreiche Bearbeitung durch das Finanzamt.

Finanzminister Füracker – Rückzahlungen für Unternehmen in Bayern

Laut Finanzminister Albert Füracker, sollen Bayerische Unternehmen ihre bereits gezahlte Sondervorauszahlung der Umsatzsteuer auf Antrag zurückerhalten. Damit entlastet man die Betriebe während der Corona-Pandemie.

Grundsätzlich müssen Betriebe ihre Umsatzsteuer-Voranmeldungen an das Finanzamt übermitteln und die entsprechende Zahlung leisten. Diese können die Betriebe nun wieder zurückerhalten. Ganz wichtig: dazu muss das Unternehmen vorher einen entsprechenden Antrag beim zuständigen Finanzamt stellen.

Sprechen sie unbedingt mit Ihrem Steuerberater und prüfen Sie, ob eine Rückzahlung für Ihren Betrieb sinnvoll ist.

Auch die Berufsgenossenschaft möchte in der Corona-Krise unterstützen.

Man bietet den betroffenen Unternehmen eine zinsfreie Beitragsstundung an. Zudem wird die BGN, sofern jemand mit Beiträgen im Rückstand ist, die Vollstreckung der Forderungen aussetzen.

Was kann gestundet werden?

Forderungen, die aus den Beitragsraten vom 15.03.2020 und 15.05.2020 entstehen.

Die zinslose Stundung gilt sobald sie beantragt wurde.

Was muss der Unternehmer tun?

Im Service-Center der BGN kann die Stundung formlos beantragt werden:

per Telefon 0621 4456 – 1581

per E-Mail beitrag@bgn.de

Hier kommen Sie zum Infoschreiben der BGN.

Sollten Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt worden sein, möchten wir Sie noch einmal auf die Möglichkeit hinweisen, dass Sie als Arbeitgeber Endschädigungen für den gezahlten Lohn beantragen können.

Bei konkretem Infektionsverdacht (z.B. wenn ein Mitarbeiter Kontakt zu einer erkrankten Person hatte) wird die Behörde entweder Quarantäne oder ein Tätigkeitsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) aussprechen. Wenn der Arbeitnehmer nicht arbeitsunfähig krank ist, löst die Maßnahme nach dem IfSG keinen Lohnanspruch nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) aus, jedoch einen öffentlich-rechtlichen Entschädigungsanspruch für den Verdienstausfall nach dem IfSG für den Arbeitnehmer in Höhe des Krankengeldes. Bis zu sechs Wochen lang müssen Sie als Arbeitgeber die Entschädigung auszahlen, haben dafür aber einen Erstattungsanspruch gegenüber der Behörde und auch die Möglichkeit zur Beantragung eines Vorschusses. Nach sechs Wochen zahlt die Behörde direkt die Entschädigung an den betroffenen Arbeitnehmer (auf Antrag). Anträge auf Erstattung müssen innerhalb von drei Monaten gestellt werden. Die Entschädigung können Sie bei der Regierung des Regierungsbezirkes, in dem sich der Arbeitsplatz befindet, beantragen. Das dafür notwendige Formular legen wir als Anlage bei. Sie finden es aber auch mit weiteren Informationen zum Ausfüllen und den direkten Ansprechpartner unter:

http://www.freistaat.bayern/dokumente/leistung/668069451898

Hier kommen Sie zu unserem Rundschreiben und zum Antrag auf Entschädigung.

Betriebsschließungen und Versicherungsschutz

Sofern eine Betriebsschließungsversicherung besteht, erhalten betroffene Betriebe in der Regel Leistungen über ihre individuelle Police, wenn die Behörde anordnet, dass der Betrieb zur Verhinderung der Verbreitung von meldepflichtigen Krankheiten und Krankheitserreger geschlossen werden muss oder wenn sämtliche Betriebsangehörige von der Behörde Tätigkeitsverbote erhalten.

Es gibt allerdings Versicherer, bei denen im Rahmen einer Sachversicherung eine zusätzliche Infektionsschutzklausel mit abgeschlossen werden muss, um in diesen Fällen Versicherungsschutz zu haben.

Ob Ihr Betrieb in diesen Fall versichert ist, hängt vom Einzelfall ab und müsste bei der Versicherung erfragt werden.

Der Umfang der Leistungen ist abhängig von der Versicherung.

Bei Bestehen einer Betriebsschließungsversicherung wird in der Regel Ersatz geleistet, wenn beispielsweise ein behördliches Tätigkeitsverbot für alle Mitarbeiter angeordnet wird. Dann zahlt die Versicherung zeitlich befristet die Bruttolohnkosten.

Sachverhalte, die dagegen häufig nicht unter den Versicherungsschutz der Betriebsschließungsversicherung fallen, sind:

  • Umsatzausfälle durch Fernbleiben von Kunden,
  • Umsatzausfälle durch Lieferengpässe von Zulieferern,
  • die behördliche Einrichtung einer Schutzzone ohne konkrete Schließungsanordnung gegenüber dem einzelnen versicherten Betrieb,
  • Betriebsinterne Schließungen oder auch Teilschließungen ohne Anordnung der zuständigen Behörde.

Wegen der Details sollten Sie sich an Ihre Versicherung wenden.

Wir empfehlen den Mitgliedsbetrieben aufgrund der aktuellen Lage, ihren Versicherungsschutz generell zu überprüfen, ob das Risiko einer Betriebsschließung im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes bereits abgesichert ist bzw. noch nachversichert werden kann. Diese Versicherung wird notwendig, wenn Behörden die Schließung des Betriebes anordnen, um beispielsweise die Ausbreitung von meldepflichtigen Krankheiten zu verhindern oder wenn im Rahmen dieser Anordnung Tätigkeitsverbote für Mitarbeiter ausgesprochen werden. Einige Versicherungen haben die Auskunft erteilt, dass zum derzeitigen Stand bei Altverträgen eine Betriebsschließung im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes mitversichert sei. Evtl. können auch bestehende Versicherungen aufgestockt werden.

Bitte beachten Sie, dass teilweise der Versicherungsschutz erst ab dem 14. Tag nach Eingang des Antrages beim Versicherer gewährt wird (Karenzzeit).

Die Münchener Verein Versicherungsgruppe steht in der Corona-Krise dem Handwerk als jahrzehntelanger, verlässlicher Partner weiterhin zur Seite. Im Rahmen der Betriebsschließungsversicherung hat der Münchener Handwerksversicherer seine treuen Kunden nicht enttäuscht. Denn er hat teilweise sechsstellige Summen bereits ausgezahlt und so einen aktiven Beitrag zur Rettung von Existenzen im Handwerk geleistet. Insbesondere im Bäcker- und Metzgergewerk sind die Betriebe betroffen, die sich jetzt auf den Traditionsversicherer verlassen können.

„Dabei berücksichtigen wir selbstverständlich die aktuell schwierige Situation unserer Kunden, die wir jetzt nicht hängen lassen“, betont Dr. Rainer Reitzler, CEO der Münchener Verein Versicherungsgruppe. „Wir stehen zu unseren Verträgen, die unsere Kunden mit uns abgeschlossen haben und halten unser Leistungsversprechen ein. Von Beginn an war es für uns selbstverständlich, Corona im Rahmen der Betriebsschließungsversicherung als versichert anzusehen. Wir leisten unbürokratisch und schnell. Das verstehen wir unter dem Solidarprinzip in der Versicherungswirtschaft.“

Der Münchener Verein stellt das Coronavirus „2019-nCoV“ den in seinen Bedingungen für die gewerbliche Betriebsschließungsversicherung namentlich genannten Krankheitserregern gleich. Als Basis gilt die Verordnung vom 01.02.2020 durch den Bundesminister für Gesundheit zur Erweiterung der Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz. Somit sind behördlich angeordnete Betriebsschließungen aufgrund des neuartigen Coronavirus in der gewerblichen Betriebsschließungsversicherung des Münchener Verein mitversichert.

„Unsere Bestandskunden können sich auf uns verlassen“, unterstreicht Dr. Reitzler. „Das Coronavirus ist im Deckungsumfang der bestehenden gewerblichen Betriebsschließungsversicherung enthalten.“

Der Münchener Verein hilft dem Handwerk zusätzlich mit weiteren Maßnahmen und Aktionen. Handwerker erhalten bei den Außendienstpartnern ein Informationsblatt mit Fragen und Fakten zum Hilfspaket der Bundesregierung, finanziellen Hilfen wie Krediten und Bankbürgschaften, Regeln zur Kurzarbeit, Insolvenz sowie Rechte und Pflichten für Arbeitgeber. Dieses Informationsblatt wurde auch den handwerklichen Versorgungswerken zur Verfügung gestellt.

„Für Ausnahmesituationen hatten wir uns bereits früher vorbereitet, um unseren Kunden und Vertriebspartnern weiterhin den gewohnten Service anbieten zu können, beispielsweise durch die Einrichtung von Home-Office Plätzen“, hebt Dr. Reitzler hervor. „80 Prozent unserer Mitarbeiter befinden sich derzeit im Homeoffice. Unsere Kunden können davon ausgehen, dass unser jährlich ausgezeichneter Service jetzt und in Zukunft funktioniert, auch wenn wir diesen aufgrund der Gegebenheiten unternehmensintern ein Stück weit verändert umsetzen.“

Informationen zum Münchener Verein

Der Ursprung der Versicherungsgruppe wurzelt in der genossenschaftlichen Idee, eine wirtschaftliche Selbsthilfeeinrichtung für das Handwerk und Gewerbe zu schaffen. Den Anfang machte die Gründung der Münchener Verein Krankenversicherung a.G. als Versicherungsanstalt des Bayerischen Gewerbebundes 1922. Heute ist der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit mit seinen Tochtergesellschaften auch in der Lebensversicherung und Allgemeine Versicherung aktiv. Aktuelle Auszeichnungen des Unternehmens sind der „Deutsche Servicepreis 2020“ sowie „Versicherer des Jahres 2019“ des Deutschen Instituts für Servicequalität (DISQ).

Weitere Informationen unter www.muenchener-verein.de

ACHTUNG: Die Mitteilung gilt lediglich für bereits beim Münchener Verein bestehende Betriebsschließungsversicherungen. Neuabschlüsse sind aufgrund der derzeitigen Situation nicht möglich.

+++ News +++ Updates +++ Aktuelle Infos +++

Hinweis: Ab Juni 2020 werden wir hier keine weiteren Informationen öffentlich zugänglich machen. Wir haben dies in dieser besonderen Zeit gern für alle Betriebe getan.

Wir freuen uns, wenn Sie sich entscheiden, Mitglied in Ihrer Innung oder im Fleischerverband Bayern zu werden. Für Rückfragen steht Ihnen die Geschäftsführung gern zur Verfügung.

29.05.2020 Aktuelle Informationen

28.05.2020 Aktuelle Informationen

27.05.2020 Aktuelle Informationen

26.05.2020 Aktuelle Informationen

25.05.2020 Aktuelle Informationen

22.05.2020 Aktuelle Informationen

20.05.2020 Aktuelle Informationen

19.05.2020 Aktuelle Informationen

18.05.2020 Aktuelle Informationen

15.05.2020 Aktuelle Informationen

14.05.2020 Aktuelle Informationen

13.05.2020 Aktuelle Informationen

13.05.2020 Kundeninformation inkl. Imbiss

13.05.2020 Schutz- und Hygienekonzept inkl. Imbissbereiche

12.05.2020 Aktuelle Informationen

11.05.2020 Aktuelle Informationen

08.05.2020 Aktuelle Informationen

07.05.2020 Aktuelle Informationen

06.05.2020 Aktuelle Informationen

05.05.2020 Aktuelle Informationen

05.05.2020 Blitzinfo "Bayernplan zu weiteren Lockerungen"

04.05.2020 Aktuelle Informationen

02.05.2020 Aktuelle Informationen - Auswertung Onlineumfrage zur "Maskenpflicht"

30.04.2020 Aktuelle Informationen

29.04.2020 Aktuelle Informationen

28.04.2020 Aktuelle Informationen

27.04.2020 Aktuelle Informationen

25.04.2020 Aktuelle Informationen - Erinnerungsdienst: Was ist ab 27.04.2020 Pflicht?!

24.04.2020 Aktuelle Informationen

23.04.2020 Aktuelle Informationen

23.04.2020 Blitzinfo: Nochmal 5.000 Mehrwegmasken in Auftrag gegeben - bitte direkt bei unserem Partner bestellen!

22.04.2020 Aktuelle Informationen

22.04.2020 Plakat Mundschutz

21.04.2020 Aktuelle Informationen

20.04.2020 Aktuelle Informationen

20.04.2020 Blitzinfo zur Maskenpflicht ab 27.04.2020

17.04.2020 Aktuelle Informationen

16.04.2020 Aktuelle Informationen

16.04.2020 Blitzinfo der Staatsregierung zu weiteren Maßnahmen

15.04.2020 Aktuelle Informationen

14.04.2020 Aktuelle Informationen

09.04.2020 Aktuelle Informationen

08.04.2020 Aktuelle Informationen

07.04.2020 Aktuelle Informationen

06.04.2020 Aktuelle Informationen

04.04.2020 Aktuelle Informationen

03.04.2020 Aktuelle Informationen

03.04.2020 Sonderrundschreiben: KEINE Ladenöffnung an Osterfeiertagen

02.04.2020 Aktuelle Informationen

02.04.2020 Österlicher Speisesegen

01.04.2020 Aktuelle Informationen

31.03.2020 Aktuelle Informationen

30.03.2020 Aktuelle Informationen

30.03.2020 AKTUELL Besondere Ausgangsbeschränkungen bis 19.04.2020 verlängert!

29.03.2020 Aktuelle Informationen

28.03.2020 Aktuelle Informationen

27.03.2020 Aktuelle Informationen

26.03.2020 Aktuelle Informationen

25.03.2020 Aktuelle Informationen

25.03.2020 AKTUELL Tschechien schließt Grenzen für Berufspendler ab 26.03.2020

24.03.2020 Aktuelle Informationen

23.03.2020 Aktuelle Informationen

22.03.2020 Aktuelle Informationen

21.03.2020 Aktuelle Informationen

20.03.2020 Aktuelle Informationen

19.03.2020 Aktuelle Informationen

18.03.2020 Aktuelle Informationen

17.03.2020 Aktuelle Informationen

Radiospots zum Download

Aufgrund des großen Erfolgs der ersten beiden Radiospots, hat der Fleischerverband Bayern zwei weitere Radiospots erstellen lassen. Diese beschäftigen sich mit dem Thema "Grillsaison" und können hier heruntergeladen oder angehört werden. Innungen und Betriebe können die Spots bei ihren Radiosendern vor Ort schalten. Mitgliedsbetriebe und Mitgliedsinnungen des Fleischerverbandes Bayern dürfen die Spots auch für den eigenen Werbeauftritt (Homepage, Warteschleife, Facebookseite usw.) benutzen! Alle Rechte liegen beim Landesinnungsverband für das bayerische Fleischerhandwerk.

Spot 1 - Grillsaison

Spot 2 - Grillsaison

Der Fleischerverband Bayern hate bereits vor Ostern zwei Radiospots für unser bayerisches Metzgerhandwerk prodzieren lassen. Beide weisen darauf hin, dass Metzgereien in Bayern weiter geöffnet haben.

Die Spots können Sie hier herunterladen und anhören. Alle Rechte liegen beim Landesinnungsverband für das bayerische Fleischerhandwerk.

Spot 1 - Bestellung und abholen

Spot 2 - Liefern lassen

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Robert-Koch-Institut

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Rechtlicher Hinweis:

Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Aktualität, Richtigkeit undVollständigkeit der Fragen und Antworten sowie sonstiger Meldungen und der hier veröffentlichten Rundschreiben. Die Seite soll den Betrieben des Metzgerhandwerks als eine erste Hilfestellung dienen und sensibilisieren. Die Antworten auf die Fragen stellen jedoch keine Rechtsberatung dar und vermögen eine Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt im Einzelfall auch nicht zu ersetzen. Auch können die Antworten zu medizinischen Fragen und möglichen Auswirkungen keine Beratung durch einen Facharzt oder die zuständigen Fachbehörden ersetzen.